Bad Nauheim ohne Strom - Einsatz für das DRK
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Bad Nauheim ohne Strom - Einsatz für das DRK

Betreuungszug, Sanitätszug und Information und Kommunikationsgruppe alarmiert

Foto: Thomas Meyer

Foto: Torsten Hofmann

Foto: Torsten Hofmann

Foto: Torsten Hofmann

Am Freitag nachmittag gegen 13:30 Uhr klingelten die Meldeempfänger und Handys der ehrenamtlichen Rotkreuzler.

Vorher hatte man schon seit ca. 12 Uhr im Radio hören können, dass Bad Nauheim und Nieder-Mörlen ohne Strom sind.

Der Leitstellen-Führungsstab entschied gegen halb drei, die Betreuungs- und Sanitätszüge des Wetteraukreis zu alarmieren. Zusätzlich dazu auch das Kreisauskunftsbüro und die Gruppe Information- und Kommunikation.

Neben den DRK-Kräften waren auch der Arbeiter Samariter Bund, die Johanniter Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst im Einsatz.Auf dem Sammelplatz am Ockstädter Golfplatz wartete man nun auf weitere Einsatzbefehle.

Sollte der Strom nicht bis zu einer bestimmten Uhrzeit gesichert zur Verfügung stehen, sollten die Krankenhäuser evakuiert werden. 

Über 160 Einsatzkräfte standen bereit, alleine davon über 60 Helfern vom DRK Kreisverband Friedberg. Somit waren die Einheiten mit Sollstärke besetzt.

Nach rund drei Stunden gab es Entwarnung. Landrat Joachim Arnold und der Amtsleiter Dr. Reinhold Merbs kamen zum Sammelplatz und schilderten den Einsatzkräften die aktuelle Lage.Zu diesem Zeitpunkt waren mind. die Bad Nauheimer Kliniken sicher mit Strom versorgt und von einer Evakuierung konnte abgesehen werden.

Merbs und Arnold dankten den Einsatzkräften für ihre schnelle und anzahlmäßige Präsenz.

Zur Sicherheit wurde ein Rettungswagen und eine Gruppe des Betreuungszuges erst in Friedberg, später in Bad Nauheim bis in die Morgenstunden in Bereitschaft gesetzt.

Aufgrund des nochmaligen Ausfalls der Stromversorgung erfolgte am gleichen Tag gegen 22:30 Uhr eine erneute Alarmierung der Gruppe Technik & Sicherheit des 1. Betreuungszuges Wetterau aus Ober-Mörlen. Die neun Helferinnen und Helfer sorgten vorrangig mit dem Gerätewagen Technik und dem Beleuchtungsgeräteanhänger für technische Unterstützung und Ausleuchtung im Bereich des Hochwaldkrankenhauses. Weiterhin war ein Behelfskrankentransportwagen sowie ein Krad im Einsatz.

Weitere Helfer des 1. Betreuungszuges Wetterau unterstützten die Helferinnen und Helfer der Betreuungsstaffel des 2. Betreuungszuges der Johanniter Unfallhilfe in Bad Nauheim bei Verpflegungsmaßnahmen der Polizei und der Feuerwehr.

Am darauffolgenden Samstag gegen 8:00 Uhr morgens beendeten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK Ortsvereinigung Ober-Mörlen ihren Einsatz. Am frühen Morgen des 29. Juni konnten auch diese Kräfte die Heimreise antreten.

 

Quelle: DRK KV Friedberg e.V.

2. Juli 2013 09:06 Uhr. Alter: 4 Jahre